Westliche Phytotherapie

Die westliche Phytotherapie bietet einen großen Schatz an Kräutern, die bei verschiedensten Leiden eingenommen werden können. Eingenommen werden sie meist als Tee, aber auch Tinkturen eignen sich sehr gut.

Westliche Kräuter in der TCM

Ich wende die westlichen Kräuter aber auch vor dem Hintergund der Chinesischen Medizin an. Dies hat den großen Vorteil, daß man die sehr fundierte Diagnose der Chinesischen Medizin nutzen und mit bei uns wachsenden Kräutern die resultierenden Syndrome behandeln kann. Dabei werden die westlichen Kräuter nach ihren Eigenschaften eingeteilt z.B. kalt, warm oder nach ihrem Geschmack und so können sie in das System der chinesischen Arzneimittellehre eingefügt und z.T. gegen chinesische Kräuter ausgetauscht werden. Hierbei handelt es sich im Vergleich zum jahrtausendealten Wissensschatz der chinesischen Arzneimittellehre innerhalb der TCM um eine noch relativ junge Richtung, die unter anderem durch namhafte Therapeuten wie Jeremy Ross und Julian Scott bekannter gemacht wurde und der sich immer mehr TCM-Therapeuten zuwenden. Warum sollen Menschen, die hier leben auch nicht die westlichen Kräuter zu sich nehmen?

Diese bieten einige große Vorteile gegenüber chinesischen Kräutern: sie wachsen in unserer Umgebung z.T. sogar im eigenen Garten und sind einfacher zu beziehen und auch vom Preis her günstiger im Vergleich zu chinesischen Kräutern. Die Zulassung und Drogenprüfung ist gesetzlich geregelt. Es muß aber betont werden, daß in dieser Richtung noch Pionierarbeit zu leisten ist und daß in vielen Fällen chinesische Kräuterezepturen stärker wirken.

Insbesondere bei Kindern setze ich gern Tinkturen aus westlichen Kräutern ein.